Monika Kaufmann — Personal Trainerin
- Standort: Bodenseeregion
- Schwerpunkte: Functional Training, Core Training, ganzheitliches Körpertraining
- Trainiert: Frauen und Männer jeden Alters, besonders Einsteiger und Menschen mit Rückenbeschwerden
- Besonderheit: Training mit minimalem Equipment — überall durchführbar
Viele Menschen stehen vor der Frage: Functional Training oder Core Training — womit fange ich an, was bringt mir mehr? Personal Trainerin Monika Kaufmann aus der Bodenseeregion gibt im Interview klare Antworten.
Monika, was ist der grundlegende Unterschied zwischen Functional Training und Core Training?
Functional Training trainiert Bewegungsmuster, die wir im Alltag brauchen — Drücken, Ziehen, Tragen, Rotieren. Es ist immer ganzheitlich und bezieht viele Muskelgruppen gleichzeitig ein. Core Training fokussiert sich dagegen speziell auf die tiefe Rumpfmuskulatur: Bauch, Rücken, Beckenboden. Es geht um Stabilität, nicht primär um Kraft oder Ausdauer.
Schließen sich die beiden Trainingsformen aus?
Überhaupt nicht — im Gegenteil. Ein starker Core ist die Basis für jedes gute Functional Training. Wer seinen Rumpf nicht stabilisieren kann, kann Kraft und Beweglichkeit nicht effizient übertragen. Ich sage meinen Klienten immer: Core Training ist der Unterbau, Functional Training ist das Haus darauf.
Für wen empfiehlst du Core Training als Einstieg?
Für alle, die Rückenbeschwerden haben oder hatten, für Menschen, die lange Zeit wenig Sport gemacht haben, und für alle, die das Gefühl haben, keine Körperspannung zu haben. Auch nach Schwangerschaften ist gezieltes Core Training der sicherste Einstieg. Man lernt, den eigenen Körper besser zu spüren — das ist der Grundstein für alles Weitere.
Und wer steigt besser direkt mit Functional Training ein?
Menschen, die bereits eine solide Körperwahrnehmung haben und sich fit fühlen. Wer schon joggt, schwimmt oder Yoga macht, hat meist eine ausreichende Grundstabilität. Diese Gruppe profitiert sofort von der Vielseitigkeit des Functional Trainings — mehr Muskeln, mehr Kalorienverbrauch, mehr Transfer in den Alltag.
Welche typischen Fehler siehst du beim Core Training?
Der größte Fehler ist das Denken, Core Training bedeutet Sit-ups. Das ist es nicht. Übungen wie der Plank, Dead Bug oder Bird Dog aktivieren die tiefe Stabilisationsmuskulatur viel zielgerichteter. Ein weiterer Fehler: zu viel Spannung im Nacken und Schultern, während der eigentliche Core nicht arbeitet. Das sehe ich häufig und ist kontraproduktiv.
Was ist dein persönliches Lieblingsformat im Functional Training?
Ich liebe Circuits ohne Equipment — also Übungsrunden, bei denen Kraft, Balance und Koordination abwechselnd gefordert werden. Kniebeugen mit Rotation, einbeiniges Rumänisches Kreuzheben, Ausfallschritte mit Oberkörperdrehung. Diese Kombinationen bilden echte Bewegungen nach, machen Spaß und sind überall durchführbar — kein Fitnessstudio nötig.
Wie findet jemand heraus, was zu ihm passt?
Ehrlichkeit mit sich selbst hilft. Wer Schmerzen im Rücken hat oder das Gefühl kennt, bei Belastung den Bauch nicht halten zu können — der sollte mit Core Training starten. Wer sich insgesamt fit fühlt und Abwechslung sucht — der ist im Functional Training gut aufgehoben. Und wer unsicher ist: Ein erstes Gespräch mit einem Personal Trainer schafft in 20 Minuten Klarheit.
Bereit für dein persönliches Training?
Monika Kaufmann begleitet dich dabei — ob Core, Functional Training oder beides. Schreib ihr direkt oder schau dir ihr Profil an.


